„e*Message“-Lösung im Einsatz
Thyssenkrupp Rasselstein setzt auf intelligente Alarmierung für mehr Sicherheit
Montag, 19. Januar 2026
| Redaktion
Teilen auf:
Thyssenkrupp Rasselstein vertraut bei der Alarmierung auf Lösungen von „e*message“
Thyssenkrupp Rasselstein vertraut bei der Alarmierung auf Lösungen von „e*message“, Bild: „e*message“ Wireless Information Services

Die Thyssenkrupp Rasselstein Gruppe nutzt für ihren Produktionsstandort in Andernach, den weltweit größten für Verpackungsstahl, eine intelligente Alarmierungslösungen von „e*Message“. Für die Sicherheitsinfrastruktur der rund 2.500 Mitarbeitenden im komplexen Mehrschichtbetrieb der Werksfeuerwehr setzt das Unternehmen auf eine hoch redundante und ausfallsichere Alarmierung. Diese schafft eine schnelle Gefahrenabwehr an einem Standort, an dem Mobilfunkempfang stark variieren kann.

Sicherheitsanforderungen in der Stahlproduktion bei Thyssenkrupp Rasselstein

Stahlproduktion im Kaltwalzverfahren bringt besondere Risiken mit sich: Brennbare Kaltwalzöle können entzündliche Dämpfe freisetzen, Wartungsarbeiten bergen Funkenflug‑Risiken. Vor diesem Hintergrund ist höchste Zuverlässigkeit bei Alarmierung und Einsatzkoordination erforderlich. Die Thyssenkrupp Rasselstein Werksfeuerwehr stellt mit rund 100 Einsatzkräften und 24/7‑Bereitschaft den schnellen Einsatz sicher. Dies gilt auch bei Amtshilfe für die Region. Seit Oktober 2022 kommt die Alarmierungstechnik von „e*Message“ zum Einsatz. Eine umfassende Erweiterung im Jahr 2023 brachte eine Lösung, die auch in abgelegenen oder schlecht abgedeckten Werksbereichen zuverlässig funktioniert.

Redundanz und Integration für Zuverlässigkeit

Kernstück der Alarminfrastruktur ist eine Kombination aus robusten 2‑Wege‑Pagern mit Multi‑SIM‑Technologie und digitaler Funkruftechnik. Die redundante Alarmierung nutzt das digitale „POCSAG‑e*BOS"‑Sicherheitsfunknetz und öffentliche Mobilfunknetze. Diese Doppelstrategie sorgt dafür, dass Alarme selbst bei schlechtem Empfang zuverlässig zugestellt werden.

Ergänzt wird das System durch eine Alarm‑App und einen webbasierten Alarm Manager. Diese Komponenten erleichtern die Alarmverwaltung, Dienstplanung und Einsatzkoordination. Die Lösung wurde direkt in das vorhandene Einsatzleitstellensystem Cobra integriert. Über eine API‑Schnittstelle können Disponenten Alarme mit einem Klick auslösen, was Fehler reduziert und Reaktionszeiten verkürzt.

Zielgerichtete Alarmierung bei Thyssenkrupp Rasselstein im Mehrschichtbetrieb

Durch die Vernetzung mit dem Schichtplan werden aktuell diensthabende Einsatzkräfte gezielt alarmiert. Reagiert ein Alarmempfänger nicht, lösen automatische Eskalationsmechanismen weitere Alarme aus. Eine zentrale Übersicht im Alarm Manager unterstützt die Leitstelle bei der transparenten Erfassung der Mannschaftsverfügbarkeit und erleichtert schnelle Entscheidungen.

Mike Zilligen, stellvertretender Werkfeuerwehrleiter und Verantwortlicher für Leitstelle und Alarmierung bei Thyssenkrupp Rasselstein, betont: „Die Zusammenarbeit mit ,e*Message' ist ausgezeichnet. Wir profitieren enorm von den durchdachten Alarmierungsketten und der sicheren Zustellung, die uns ermöglichen, im Ernstfall schnell ein einsatzfähiges Team zu mobilisieren. Die intuitive Bedienung erfordert nur geringen Schulungsaufwand und wird von unseren Einsatzkräften sehr gut angenommen. Sowohl die Pager als auch die App bieten flexible Empfangsmöglichkeiten.“

Partnerschaft stärkt Sicherheitsstruktur bei Thyssenkrupp Rasselstein

Die Kooperation zwischen Thyssenkrupp Rasselstein und „e*Message“ zeichnet sich durch kurze Kommunikationswege und schnelle technische Problemlösungen aus. Herausforderungen werden zeitnah adressiert, was Ausfälle effektiv verhindert. Die Datenverarbeitung in einem deutschen Rechenzentrum gewährleistet hohen Datenschutz und Datensicherheit.

Zilligen resümiert: „Mit e*Message konnten wir eine maßgeschneiderte, ausfallsichere und intelligente Lösung integrieren, mit der wir schnelle, effektive Einsätze und eine sofortige Menschenrettung oder Gefahrenabwehr einleiten können. Bei allen komplexen Anforderungen eine herausragende operative Leistung, die unsere Mitarbeitenden und den Standort schützt.“

Auch interessant für Sie

Das neue Gefahrenabwehrzentrum von BASF wird 200 Meter lang sein und eine Höhe von bis zu 27 Meter erreichen
Das Brandschutz-System für die Biomasseanlage in Südschweden wurde mit dem „Jumo Wtrans B“ realisiert, einem Kopfmessumformer mit Funk-Messwertübertragung
Brandschutz: Trainingssituation im Inneren der Flugzeugnachbildung - Schaltschrank mit Mitsubishi Electric „GOT2000 HIMI“
Für die erste Neuanlage von BASF in Europa mit Ethernet-APL-Technologie wurden vorab 240 vernetzte ABB-Geräte einem Tauglichkeitstest unterzogen
Betrieb bei Coca-Cola am laufenden Band, ein ungeplanter Stillstand würde immense Kosten verursachen
Dreifach-Infrarot-Flammendetektor Spyglass von Teledyne Gas & Flame Detection