Die Deutsche Messe stellt ihre Organisationsstruktur neu auf und richtet einen eigenständigen Geschäftsbereich für die Hannover Messe ein. Seit dem 1. März 2026 wird die Weltleitmesse der Industrie organisatorisch gebündelt geführt. Ziel der Neuausrichtung ist es, die strategische Weiterentwicklung der Industriemesse zu stärken, internationale Marktaktivitäten auszubauen und zentrale Technologiethemen noch gezielter zu entwickeln.
Mit der neuen Struktur soll die Hannover Messe als globale Plattform für industrielle Innovation, Digitalisierung und nachhaltige Wertschöpfung weiter ausgebaut werden. Gleichzeitig möchte die Deutsche Messe ihre Aktivitäten in wichtigen Zukunftsfeldern wie Automatisierung, Energie, Digitalisierung und industriellen Innovationen stärker fokussieren.
Christian Pfeiffer übernimmt Leitung der Hannover Messe
Die Verantwortung für den neuen Geschäftsbereich „Hannover Messe & Partnermessen“ übernimmt Christian Pfeiffer. Der Manager verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung im internationalen Messe- und Vertriebsgeschäft.
Zuvor leitete Pfeiffer die weltweiten Vertriebsaktivitäten der Deutschen Messe. Dabei verantwortete er unter anderem internationale Sales-Strukturen in rund 150 Ländern und war in verschiedenen Tochtergesellschaften sowie Beteiligungen des Unternehmens in Management- und Board-Funktionen tätig.
Neue Struktur bündelt Themenfelder der Hannover Messe
Mit der neuen Organisation werden die zentralen Themenbereiche der Veranstaltung künftig in drei strategisch ausgerichteten Abteilungen zusammengeführt. Ziel ist es, die wichtigsten Industrie- und Technologiethemen gezielter zu entwickeln und international zu positionieren.
Automatisierung und Antriebstechnik kombiniert mit Robotik
Die Abteilung Automatisierung & Antriebstechnik wird von Carolin Illig geleitet. In diesem Bereich stehen insbesondere Robotik, industrielle Automatisierung und Antriebstechnologien im Mittelpunkt. Illig bringt langjährige Erfahrung im Vertrieb und in der Weiterentwicklung dieser Industriebereiche mit. Ihre Tätigkeitsschwerpunkte liegen unter anderem im Business Development, in der Prozessoptimierung sowie im Aufbau strategischer Kooperationen innerhalb der Industrie.
Digitalisierung und Energiesysteme als zentrale Themen
Der Bereich Digitalisierung & Energie wird von Hubertus von Monschaw verantwortet. Hier stehen Themen wie industrielle Digitalisierung, Industrial IT, KI-basierte Anwendungen, Plattformtechnologien und Datenökosysteme im Fokus. Darüber hinaus spielen Energieerzeugung, Energiemanagement und nachhaltige Energiesysteme eine wichtige Rolle für die zukünftige Ausrichtung der Hannover Messe. Von Monschaw ist seit mehr als 20 Jahren in verschiedenen leitenden Funktionen im Umfeld der Messe tätig und verfügt über umfangreiche Erfahrung in der Entwicklung technologiegetriebener Messethemen.
Innovation, Produktion und Investitionen
Die dritte Abteilung trägt den Titel Innovation, Produktion & Investitionen und wird von Kathrin Schmidt geleitet. Zu den inhaltlichen Schwerpunkten gehören unter anderem Forschung und Technologietransfer, Druckluft- und Vakuumtechnik, Start-ups, Außenhandel sowie industrielle Zulieferlösungen. Schmidt verfügt über umfassende Erfahrung im internationalen Vertriebsmanagement sowie in der Steuerung globaler Partnernetzwerke. Zudem war sie maßgeblich an der Entwicklung strategischer Kooperationen im Umfeld der Hannover Messe beteiligt.
Hannover Messe soll internationale Innovationsplattform weiter stärken
Mit der neuen Organisationsstruktur unterstreicht die Deutsche Messe die strategische Bedeutung ihres wichtigsten Industrieevents. Die Hannover Messe soll künftig noch stärker als internationale Plattform für industrielle Innovation, Transformation und nachhaltige Wertschöpfung positioniert werden.
Durch die Bündelung der Themenfelder und eine stärkere strategische Steuerung will die Deutsche Messe die Entwicklung zentraler Industriebereiche weiter vorantreiben und die internationale Sichtbarkeit der Hannover Messe langfristig ausbauen.