Event-Reihe Orange Weeks und Eröffnung des neuen Elektronikwerks als Jahreshighlights
Weidmüller überschreitet Milliardenumsatz im Jubiläumsjahr
Donnerstag, 11. Dezember 2025
| Redaktion
Teilen auf:
Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe
Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe, Bild: Weidmüller

Weidmüller blickt auf ein besonderes Geschäftsjahr 2025 zurück: Zum 175. Unternehmensgeburtstag erreichte der Hersteller nicht nur wichtige strategische Meilensteine. Auch wurde erneut die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro übertroffen. Trotz eines weiterhin schwierigen wirtschaftlichen Umfelds legte der Elektrotechnik-Spezialist ein moderates Wachstum im unteren einstelligen Bereich vor und demonstrierte damit Stabilität und Innovationskraft.

Weidmüller setzt Zeichen in Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung

„Dass wir trotz des anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfelds wieder die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro erreichen, zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind: Mit unseren Technologien gestalten wir die Megatrends Elektrifizierung, Automatisierung und Digitalisierung“, betont Dr. Sebastian Durst, Vorstandsvorsitzender der Weidmüller-Gruppe. „Unsere Investitionen in Innovationen, Nachhaltigkeit und unsere Standorte, gerade auch in Deutschland, zahlen sich aus und bilden die Grundlage für weiteres Wachstum.“

Neues Elektronikwerk stärkt europäische Produktion

Einen weiteren Meilenstein stellt die Eröffnung des neuen Elektronikwerks in Detmold dar. Das Unternehmen baut damit seine Fertigungskapazitäten gezielt aus, um der steigenden Nachfrage nach Elektroniklösungen gerecht zu werden. Die Produktion richtet sich überwiegend an europäische Märkte. Gleichzeitig stärkt Weidmüller durch regionale Fertigung seine Resilienz gegenüber geopolitischen Risiken und sorgt für stabilere Lieferketten.

Erfolgreiches Jubiläumsjahr mit den Orange Weeks

Ein prägendes Element des Jahres war die Event-Reihe „Orange Weeks“, bei der Kundengruppen aus unterschiedlichen Regionen der Welt zum Hauptsitz nach Detmold reisten. Die Besucher erhielten exklusive Einblicke in Technologien und Produkte und konnten Lösungen direkt in Workshops erleben. Aufgrund der hohen Nachfrage wird das Format im kommenden Jahr fortgeführt und bleibt Teil der internationalen Kundenansprache von Weidmüller.

Ausblick: Weidmüller fokussiert sich 2026 auf Ausbau zentraler Geschäftsfelder

Für das Jahr 2026 plant Weidmüller, seine Aktivitäten in den Bereichen elektrische Verbindungstechnik, Industrial IoT, Automatisierung und erneuerbare Energien weiter auszubauen. Der Fokus liegt dabei auf marktnahen Anwendungen und Lösungen, die konkrete Herausforderungen der Kunden adressieren. Zudem soll die internationale Präsenz durch neue Partnerschaften erweitert werden. Dr. Sebastian Durst betont: „Wir sind überzeugt, dass wir auch im kommenden Jahr gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern erfolgreich sein werden. Unser Anspruch bleibt, die industrielle Transformation aktiv mitzugestalten.“

Passende Anbieter zum Thema

Auch interessant für Sie

Industrie 4.0-Produktionslinie im Bosch Rexroth-Werk Horb
Reger Austausch auf der SPS - Smart Production Solutions
Explosionsschutz spielt im Schüttguthandling in der Prozessindustrie eine große Rolle. Die Solids Dortmund 2026 zeigt, wie dieser sichergestellt werden kann,
Das neu erworbene Wissen direkt in die Praxis umsetzen: Das ist in den Workshops auf dem Automatisierungstreff möglich.
In Anwesenheit von Politik, Medienvertretern, Wissenschaft und Wirtschaft hat Schneider Electric den „Innovation Hub" auf dem Euref-Campus in Düsseldorf offiziell eröffnet
Die Deutsche Messe schafft für die Hannover Messe als weltweite Leitmesse für die produzierende Industrie einen eigenen Geschäftsbereich