Phoenix Contact hat den ersten Bauabschnitt seines neuen Produktionsstandorts im mexikanischen Querétaro offiziell in Betrieb genommen. Mit dem Ausbau stärkt das Unternehmen seine Präsenz auf dem amerikanischen Kontinent und verfolgt das Ziel, Lieferketten zu optimieren sowie näher an zentrale Absatzmärkte zu rücken. Der Standort ist langfristig angelegt und soll schrittweise erweitert werden. Der erste Bauabschnitt umfasst eine Produktionsfläche von rund 12.500 Quadratmetern.
Bereits Anfang 2026 wurde eine Musterproduktion für Stromversorgungen aufgenommen. Perspektivisch soll die Fertigung auf elektrotechnische und elektronische Komponenten für den Schaltschrankbau ausgeweitet werden. Der Standort ist Teil der globalen Produktionsstrategie und soll künftig weitere Geschäftsbereiche integrieren. Ziel ist es, die regionale Fertigungskapazität auszubauen und gleichzeitig die Nähe zu Kunden in Nord- und Südamerika zu erhöhen.
Internationales Team prägt Aufbau von Phoenix Contact
Der Aufbau des Werks erfolgte in enger internationaler Zusammenarbeit. Mitarbeitende aus mehreren Ländern brachten ihre Erfahrungen aus Produktion, Logistik und Planung ein. „Dieser Tag heute steht für den erfolgreichen Abschluss einer intensiven Aufbauphase und zugleich für den Start eines neuen Kapitels am Standort Querétaro. Der Dank geht an das gesamte internationale Team, das alle Schritte bis zu diesem Tag möglich gemacht hat“, betont Axel Wachholz, Chief Financial Officer von Phoenix Contact.
Digitale Planung und skalierbare Infrastruktur
Bei der Planung und Umsetzung setzte Phoenix Contact erstmals auf die Building Information Modeling-Methode. Erfahrungen aus früheren Projekten sowie Anforderungen aus Produktion und Logistik wurden dabei frühzeitig berücksichtigt. Der Standort ist auf langfristiges Wachstum ausgelegt. Ein geplanter Erweiterungsbau soll die Gesamtfläche perspektivisch auf mehr als 20.000 Quadratmeter erhöhen.
Phoenix Contact baut Produktionsnetzwerk weiter aus
Langfristig plant Phoenix Contact, den Standort bis 2032 auf rund 700 Mitarbeitende auszubauen. Damit soll Querétaro zu einem festen Bestandteil des globalen Produktionsnetzwerks werden. Mit dem Ausbau verfolgt das Unternehmen das Ziel, seine Produktionsstrukturen international weiter zu diversifizieren und die Versorgungssicherheit in verschiedenen Märkten zu stärken.