Umsatzsteigerungen im nord- und südamerikanischen Raum
Umsatzrückgang 2024 im Griff behalten: Ifm erzielt 1,37 Milliarden Euro Umsatz
Donnerstag, 27. März 2025
| Redaktion
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Christoph von Rosenberg, CFO der Ifm-Unternehmensgruppe
Christoph von Rosenberg, CFO der Ifm-Unternehmensgruppe, Bild: Ifm

Nachdem der Umsatz in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen war, verzeichnet Ifm nach vorläufigem Konzernabschluss einen Rückgang von 2,9 Prozent auf nunmehr 1,37 Milliarden Euro. Dies ist im Vergleich zu anderen Unternehmen in diesem Marktumfeld ein relativ geringer Umsatzrückgang. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die globale Ausrichtung der Unternehmensgruppe. So konnte insbesondere im Geschäftsjahr 2024 die Marktschwäche in Europa und Asien durch Umsatzsteigerungen im nord- und südamerikanischen Raum teilweise kompensiert werden.

Ifm-Finanzchef zeigt sich zufrieden mit dem Ergebnis 2024

„Die wirtschaftliche Situation ist speziell in unserem Heimmarkt Deutschland angespannt“, sagt Christoph von Rosenberg, CFO der Ifm-Unternehmensgruppe, anlässlich der Vorstellung der Bilanzzahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr. „Gerade deswegen sind wir sehr froh, dass wir das vergangene Jahr nicht ganz so schlecht abschließen konnten.“

Unternehmensgruppe sieht sich gut für die Zukunft gerüstet

Das Betriebsergebnis (Ebit) ist mit 4,8 Prozent trotz des Umsatzrückgangs und negativen Wechselkurseffekten nur leicht unter den Vorjahreswert gesunken. „Dies ist das Resultat unserer Bemühungen, die Kosten im Angesicht der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Situation frühzeitig anzupassen“, erklärt von Rosenberg. Die Personalstärke blieb im Vergleich zum Vorjahr mit rund 8.750 Mitarbeitenden nahezu unverändert. Davon sind rund 1.500 in Forschung & Entwicklung beschäftigt, ein wichtiges Zeichen für die Innovationskraft des Hersteller. Dadurch sieht sich die Ifm-Unternehmensgruppe auch gut für die Zukunft gerüstet, wie der CFO betont: „Zwar sind die weltpolitischen Entwicklungen, die Auswirkungen auf unsere wichtigen Absatzmärkte haben, schwer vorherzusehen. Aber wenn sich die gesamtwirtschaftliche Lage wieder positiv entwickelt, werden wir auf jeden Fall davon überdurchschnittlich profitieren, da wir auch in 2024 konsequent in Innovation und Wachstum investiert haben.“ 

Operatives Geschäft in neuer Ifm Group SE angesiedelt

Dass sich das Unternehmen sich für Wachstum in der Zukunft rüstet, zeigt sich auch darin, dass das operative Geschäft, welches bisher als „ifm stiftung & co. Kg“ geführt wurde, seit Jahresanfang unter der neuen Ifm Group SE angesiedelt ist. 

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