Fireangel zeigt auf der Feuertrutz 2026 in Nürnberg, wie sich moderner Brandschutz durch vernetzte Technologien, Ferninspektion und datenbasierte Auswertung verändert. Gemeinsam mit Vertriebspartner EPS präsentiert das Unternehmen neue Lösungen für die Wohnungswirtschaft, Facility Manager und Messgesellschaften. Im Mittelpunkt steht dabei ein neuer Rauchwarnmelder der Kategorie C für den deutschen Markt.
Fireangel erweitert Brandschutz um Ferninspektion
Mit dem neuen Rauchwarnmelder der Kategorie C adressiert der Hersteller insbesondere Betreiber größerer Wohnungsbestände und professionelle Gebäudeverwalter. Über eine Funkanbindung an ein zentrales Gateway lassen sich Gerätestatus, Batteriezustände und mögliche Störungen per Ferninspektion auslesen. Dadurch entfällt die manuelle Vor-Ort-Prüfung einzelner Wohnungen. Gleichzeitig unterstützt das System eine normenkonforme Überwachung der installierten Rauchwarnmelder.
Vernetzte Systeme verbessern den Brandschutz
Neben der Produktneuheit stellt das Unternehmen auf der Brandschutz-Messe auch seine vernetzten Produkte der Kategorie B mit Wi-Safe-2-Funktechnologie vor. Dazu zählen unter anderem der Multi-Sensor-Rauchwarnmelder „ST-630-DET“, der Hitzewarnmelder „HT-630-EU“, der Kohlenmonoxidwarnmelder „NM-CO-10X“ sowie das Controller-Modul „W2-WTSL-1EU“. Die Geräte lassen sich drahtlos miteinander vernetzen. Im Alarmfall wird dadurch das gesamte Netzwerk aktiviert, unabhängig davon, welcher Melder zuerst anspricht. Über ein Wireless Gateway und die „Fireangel Connected“-App können Anwender die vernetzten Melder zudem aus der Ferne testen und Statusinformationen abrufen.
Rauch-, Hitze- oder Kohlenmonoxid-Erkennung profitiert von Echtzeitdaten und KI-Auswertung
Bei Rauch-, Hitze- oder Kohlenmonoxid-Erkennung senden die Geräte Echtzeit-Benachrichtigungen direkt auf mobile Endgeräte. Dadurch lassen sich Reaktionszeiten verkürzen und Wartungsprozesse effizienter organisieren. Zusätzlich erhalten Betreiber Informationen zum Batteriestatus sowie zum Zustand einzelner Sensoren. Mit „Fireangel Predict“ integriert das Unternehmen zudem eine KI-basierte Technologie zur frühzeitigen Risikoerkennung. Die Lösung analysiert kontinuierlich Daten aus den vernetzten Meldern, darunter Auslösungsmuster, Temperaturverläufe, CO-Erkennung, Fehlalarme sowie den Zustand von Batterien und Sensoren. Dadurch sollen potenzielle Risiken frühzeitig erkannt und präventive Maßnahmen unterstützt werden. „Unsere Connected Range zeigt, was vernetzter Brandschutz in der Praxis leisten kann: Geräte, die miteinander kommunizieren, sich zentral testen lassen und im Ernstfall das gesamte Netzwerk alarmieren“, erklärt Michael Ludwigs, Business Development Manager Germany bei Fireangel.
Brandschutz wird stärker vernetzt und datenbasiert
Die Entwicklungen zeigen, dass sich Brandschutzsysteme zunehmend von einzelnen Warnmeldern zu vernetzten Sicherheitsplattformen entwickeln. Neben der Wohnungswirtschaft gewinnen Ferninspektion, zentrale Verwaltung und datenbasierte Risikoanalysen auch im Industrieumfeld an Bedeutung. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Effizienz, Dokumentation und normgerechten Betrieb. Sie finden Fireangel auf der Feuertrutz 2026 in Nürnberg in Halle 4 am Stand 4-514.