Aris Stellantriebe erweitert sein Portfolio um neue Stellantriebe und adressiert damit zentrale Anforderungen moderner Industrieanlagen. Mit den Baureihen „Tensor SR“ und „ExTensor SR“ verbindet der Hersteller präzise Regeltechnik mit einer integrierten mechanischen Sicherheitsfunktion. Ziel ist es, Prozessgenauigkeit und Fail-Safe-Mechanismen in einem System zusammenzuführen.
Einsatz der Stellantriebe in Standard- und Ex-Anwendungen
Mit „Tensor SR“ für Standardanwendungen sowie „ExTensor SR“ für explosionsgefährdete Bereiche stehen zwei Varianten zur Verfügung. Letztere ist für den Einsatz in Zone 1 und 21 ausgelegt. Beide Serien basieren auf einem einheitlichen Konzept. Sie kombinieren einen elektronisch geregelten Antrieb mit einer mechanischen Federrückstellung. Damit lassen sich Anforderungen an präzise Positionierung und sichere Endlagensteuerung in einer Lösung abbilden.
Präzise Regelung im Betrieb
Im laufenden Betrieb arbeiten die Stellantriebe als elektronisch geregelte Präzisionsantriebe mit hundert Prozent Einschaltdauer. Die Ansteuerung erfolgt über analoge Signale im Bereich von vier bis 20 Milliampere oder über Bussysteme. Dies ermöglicht eine stabile und reproduzierbare Positionierung in kontinuierlichen Prozessen. Die Regelung ist auf Anwendungen ausgelegt, in denen eine exakte Steuerung von Ventilen oder Klappen erforderlich ist.
Stellantriebe mit mechanischer Sicherheitsfunktion
Im Störfall übernimmt eine integrierte mechanische Rückstellung die Sicherheitsfunktion. Bei Energieausfall oder Not-Aus wird der Antrieb automatisch in eine definierte Endposition verfahren. Diese Position kann je nach Anwendung als „offen“ oder „geschlossen“ ausgeführt sein. Die Funktion arbeitet unabhängig von externer Energieversorgung und stellt damit einen sicheren Anlagenzustand sicher.
Betriebsvorteile durch getrennte Funktionen
Die Trennung von Regel- und Sicherheitsfunktion wirkt sich direkt auf den Anlagenbetrieb aus. Während die Regelung elektrisch erfolgt, wird die mechanische Rückstellung nur im Ausnahmefall aktiviert. Dadurch reduziert sich der Verschleiß im Dauerbetrieb. Gleichzeitig bleibt die Sicherheitsfunktion jederzeit verfügbar, da sie nicht kontinuierlich beansprucht wird. In Kombination mit der robusten Bauweise ergibt sich eine hohe Lebensdauer bei geringem Wartungsaufwand.
Stellantriebe für Chemie-, Prozess- oder Energieindustrie
Durch die Verfügbarkeit einer Atex-Variante lassen sich die Stellantriebe auch in sicherheitskritischen Umgebungen einsetzen. Anwendungen in der Chemie-, Prozess- oder Energieindustrie können damit sowohl hinsichtlich Präzision als auch Sicherheit abgedeckt werden. Rolf Schneider, Geschäftsführer von Aris, erklärt: „Durch die Verbindung von elektronischer Regelpräzision und mechanischer Sicherheit bieten wir eine Lösung ohne Kompromisse. Unsere Kunden profitieren von einer zuverlässigen und gleichzeitig hochpräzisen Antriebstechnik.“ Mit den neuen Baureihen positioniert sich der Hersteller im Spannungsfeld zwischen Regelgenauigkeit und funktionaler Sicherheit. Die Stellantriebe vereinen kontinuierliche Präzision, integrierte Fail-Safe-Funktion und robuste Auslegung in einem System.