Die Industrie steht vor einem tiefgreifenden Wandel: Steigende Anforderungen an Effizienz, Nachhaltigkeit und Sicherheit treffen auf Fachkräftemangel und komplexe Bestandsanlagen. Auf der Hannover Messe 2026 zeigt Schneider Electric, wie sich diese Herausforderungen mit moderner Industrieautomatisierung gezielt adressieren lassen. Im Mittelpunkt steht ein integrierter Ansatz, der Elektrifizierung, offene Automatisierung und digitale Intelligenz miteinander verknüpft.
Industrieautomatisierung als Antwort auf zentrale Herausforderungen
Statt isolierter Einzellösungen verfolgt Schneider Electric einen ganzheitlichen Ansatz. Fünf zentrale Handlungsfelder strukturieren den Messeauftritt: Betriebseffizienz, Modernisierung bestehender Anlagen, Fachkräftemangel, Daten- und Cyber-Sicherheit sowie Energieeffizienz. In allen Bereichen zeigt sich, dass Industrieautomatisierung zunehmend zur verbindenden Klammer wird. Sie ermöglicht es, Daten nutzbar zu machen, Prozesse zu optimieren und gleichzeitig die Komplexität industrieller Systeme zu beherrschen.
Offene Automatisierung und Partnerschaften als Enabler
Ein entscheidender Hebel liegt in der Öffnung der Systemarchitekturen. Softwaredefinierte Automatisierung entkoppelt Hardware und Software, erleichtert Integration und beschleunigt Innovationszyklen. Unterstützt wird dieser Ansatz durch Partnerschaften mit Technologieanbietern wie Microsoft, HPE, AWS und Intel. So entstehen flexible Infrastrukturen, in denen sich Automatisierungslogik über verschiedene Umgebungen hinweg entwickeln, testen und skalieren lässt. Gleichzeitig wird die Grundlage für den Einsatz industrieller KI geschaffen.
Energieeffizienz als integraler Bestandteil der Industrieautomatisierung
Neben der Digitalisierung rückt die Energiefrage zunehmend in den Fokus. Industrieautomatisierung verbindet Stromversorgung, Prozesse und Daten und schafft so die Basis für effizientere und resilientere Produktionssysteme. Praxisnahe Anwendungen zeigen, wie sich Energieverbräuche transparent machen und gezielt optimieren lassen, etwa durch digitale Zwillinge von Energieverteilungen oder intelligente Antriebssysteme. Dadurch können Unternehmen nicht nur Kosten senken, sondern auch ihre Nachhaltigkeitsziele schneller erreichen.
Datenbasierte Entscheidungen und neue Betriebsmodelle
Ein zentrales Element moderner Industrieautomatisierung ist die konsequente Nutzung von Daten. Durch die Integration von IT- und OT-Systemen entstehen durchgängige Datenräume, die Analysen in Echtzeit ermöglichen. Das eröffnet neue Möglichkeiten von vorausschauender Wartung über optimierte Produktionsplanung bis hin zu KI-gestützten Entscheidungsprozessen. Gleichzeitig steigt die Bedeutung sicherer Architekturen, um Datenintegrität und Cyber-Sicherheit zu gewährleisten.
Praxisnahe Anwendungen entlang der gesamten Wertschöpfung
Der Messeauftritt zeigt anhand konkreter Szenarien, wie sich diese Technologien in der Praxis von der Wasserwirtschaft über industrielle Produktionsprozesse bis hin zu Rechenzentren und Infrastrukturanwendungen einsetzen lassen. Dabei wird deutlich, dass Industrieautomatisierung nicht nur Effizienzpotenziale hebt, sondern auch neue Geschäftsmodelle ermöglicht und die Grundlage für skalierbare, zukunftsfähige Produktionssysteme schafft. Sie finden Schneider Electric auf der Hannover Messe 2026 in Halle 13 am Stand C34.