Fachmesse-Duo verbindet Sicherheitstechnik mit Schüttgut-, Prozess- und Recyclingtechnik
Solids Dortmund 2027 rückt Explosions- und Brandschutz in den Fokus
Dienstag, 15. September 2026
| Redaktion
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Mit Partners wie Rembe werden auf der Solids 2027 Lösungen für den Explosions- und Brandschutz sowie Anlagen- und Prozesstechnik für sicherheitstechnische Lösungen gezeigt
Mit Partners wie Rembe werden auf der Solids 2027 Lösungen für den Explosions- und Brandschutz sowie Anlagen- und Prozesstechnik für sicherheitstechnische Lösungen gezeigt, Bild: Easyfairs

Explosions- und Brandschutz bildet auf der Solids Dortmund 2027 einen der Technologiebereiche innerhalb der Schüttgut- und Prozesstechnik. Das Messeangebot umfasst Lösungen zum Fördern, Lagern, Dosieren, Mischen, Zerkleinern, Sieben und Separieren sowie für Automatisierung und sicherheitstechnische Aufgaben. Die parallel stattfindende Recycling-Technik erweitert das Spektrum um Technologien für Wertstoffe, Sekundärrohstoffe, Produktionsrückstände und Abfallströme. Für das Fachmesse-Duo am 01. und 02. Dezember 2027 haben sich bereits mehr als 240 Aussteller angemeldet. Damit sind nach Angaben des Veranstalters rund 15 Monate vor Messebeginn 60 Prozent der verfügbaren Fläche belegt. Zu den zuletzt angemeldeten Unternehmen zählen Stadler Anlagenbau, Endress+Hauser, Hosokawa Alpine und Fike Deutschland.

Explosions- und Brandschutz ergänzt die Verfahrenstechnik

Pulver, Stäube, Granulate und andere fein- bis grobkörnige Schüttgüter stehen im Mittelpunkt der Solids. Entsprechend gehören neben den einzelnen Prozessschritten auch Technologien für Explosions- und Brandschutz zum Angebot. Die Messe richtet sich unter anderem an Unternehmen aus Chemie, Lebensmittelindustrie, Baustoffindustrie, Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie Umwelttechnik und Kreislaufwirtschaft. Als Partner für den Bereich Explosionsschutz hat Rembe Safety + Control seine Beteiligung für 2027 erneut bestätigt. Weitere Technologiepartner sind Ebro Armaturen für Armaturentechnik, Kitzmann für verfahrenstechnischen Anlagenbau und Fr. Jacob Söhne für Rohrsysteme. Damit treffen auf der Veranstaltung unterschiedliche Bereiche der Anlagen- und Prozesstechnik auf sicherheitstechnische Lösungen.

Sicherheitstechnik trifft auf Investitionsentscheider

Nach Angaben des Veranstalters gehörten bei der Ausgabe 2026 insgesamt 60 Prozent der Fachbesucher zu den Investitions- und Beschaffungsentscheidern. Drei Viertel davon kamen demnach mit konkretem Investitionsinteresse nach Dortmund. Zum angesprochenen Fachpublikum zählen Verantwortliche aus Produktion, Anlagenplanung, Technik und Geschäftsführung. „Gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten gewinnt der persönliche Austausch in der Branche weiter an Bedeutung. Die hohe Zahl der bereits angemeldeten Aussteller zeigt, dass Unternehmen den direkten Dialog, neue Geschäftskontakte und konkrete Lösungsansätze gezielt suchen. Die Solids & Recycling-Technik Dortmund bietet dafür den passenden Rahmen und bleibt ein relevanter Treffpunkt für die Schüttgut-, Prozess- und Recyclingindustrie“, erklärt Messeleiterin Anna Lena Sandmann.

Explosions- und Brandschutz im Zusammenspiel mit Automatisierung

Neben der Sicherheitstechnik gehören Armaturen, Antriebe und Automatisierung zum Spektrum der Veranstaltung. Damit können sich Anlagenbetreiber und Planer nicht nur über einzelne Komponenten, sondern über verschiedene Technologiebereiche entlang der industriellen Prozesskette informieren. „Die Solids & Recycling-Technik Dortmund ist für uns eine wichtige Plattform, um mit Investitionsentscheidern, Anwendern und Partnern aus der Prozess- und Recyclingindustrie direkt in den Austausch zu treten. Als Premium-Partner bringen wir unsere Expertise aus der Armaturen-, Antriebs- und Automatisierungstechnik gezielt in das Event-Duo ein, das für hohe fachliche Relevanz, konkrete Geschäftschancen und starke Marktpräsenz steht“, sagt Andreas Kühn, Key-Account-Manager Schüttguttechnik bei Ebro Armaturen.

Fachmesse-Duo knüpft an Ausgabe 2026 an

Die Ausgabe 2026 verzeichnete 370 Aussteller und ein Besucherwachstum von mehr als 22 Prozent gegenüber der vorherigen Veranstaltung. Für 2027 sind bereits mehr als 240 Unternehmen angemeldet. Gleichzeitig erreicht die Recycling-Technik Dortmund ihre zehnte Ausgabe und ergänzt die Schüttgut- und Prozesstechnik um Themen der Wiederaufbereitung und Kreislaufwirtschaft. Damit decken Solids und Recycling-Technik verschiedene Bereiche industrieller Material- und Prozessketten ab. Explosions- und Brandschutz ist dabei insbesondere im Zusammenhang mit der Verarbeitung von Pulvern, Stäuben und anderen Schüttgütern Bestandteil des Messeangebots.

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